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E-Mails an botschaftbesorgterbuergerInnen@blackbox.net
eingegangen bis 2000-02-13 16:08, Teil 3 von 3 
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Ihr demokratischen Roten, Schwarzen, Grünen und Hellblauen!
Ihr lieben, ehrbaren Menschen!

Wir Österreicher haben ja schon viel überstanden in den letzten Jahrzehnten:
Krieg, Zerstörung, Besatzungsmächte – politische Packelein und Lügen.
Manch abgehobenen und realitätsfremden Politiker jeder Farbe sowie Zwecklügen zur Volksberuhigung.

Das war oft sehr schlimm aber gibt uns auch Hoffnung.
Wir werden auch einen kleinen, verantwortungslosen Ehrgeizling, der sich auf den Schultern eines gefährlichen Schlitzohrs groß macht, überstehen.

Das demokratische Österreich hat den Herrn Dr. Haider NICHT gewählt.
Das demokratische Österreich hat dem Herrn Dr. Schüssel KEINEN Regierungsauftrag gegeben, ebenso wenig wie - „Hut ab“ – unser Herr Bundespräsident.
Wir wollen in Demokratie und Frieden mit unseren Nachbarn leben.
Die überwiegende Mehrheit will, dass für unser Land und dessen wirtschaftliche, ökologische und soziale Sicherheit gearbeitet wird.

Schlimm ist, dass einige wenige – nicht so ganz liebe Rote und Schwarze – aus opportunistischen Gründen mit den Radikalen flirteten.
Noch schlimmer ist, dass unter all den lieben Roten und Schwarzen, aber auch unter den Grünen und Hellblauen kaum einer ist, der den Lügen und verbalen Übergriffen eines geübten Volksverführers rhetorisch Paroli bieten konnte.
Am schlimmsten aber ist, dass dem Verhetzer zu oft auch echte Argumente durch die Überheblichkeit und das volksferne Verhalten einiger Machtträger geliefert wurden.
Viele „Elfer“ wurden ihm einfach aufgelegt!
Und immer wieder murmelt das Volk: „Ja, da hat der Jörgl schon recht!“

Schon in Kindergarten und Schule erfahren wir, dass es überall einen kleinen Rotzbuben gibt, der die anderen Kinder quält und prügelt; der aber sofort ganz wehleidig um Hilfe ruft, wenn er für seine Frechheiten eine auf’s Auge bekommt.

Wie wehrt man sich gegen derartige Angriffe?
Nicht durch kalten Pragmatismus und leere Worthülsen, nicht durch gestylte Politiker und waschmittelähnlicher Propaganda. Und schon gar nicht durch Ignorieren und Ausgrenzen, denn dies sieht sehr stark nach Feigheit und/oder fehlenden Argumenten aus.
Ihr lieben Menschen werdet doch in Euren politischen Bewegungen (hoffentlich) auch Persönlichkeiten haben, die über genügend Intelligenz, Schlagfertigkeit und auch Charisma verfügen, um Lügen und verbale Aggression mit Wortgewalt und Tatsachen zu bekämpfen und die Wehleidigkeit des Wiederholungstäters aufzuzeigen.

Und überall gibt es auch den kleinen und unbedeutenden Möchtegern, der immer so g’scheit, lieb und brav tut. Aber um endlich selbst einmal als Riese groß und wichtig zu sein, verkauft der Zwerg auch seine Seele und verbündet sich mit dem Rüpel, denn er glaubt ja allen Ernstes, viel gescheiter zu sein und den Rüpel im Zaum halten zu können.

Ja, der Judas hat halt schon eine alte Tradition in der Menschheit!
Manche der weniger lieben Schwarzen werden sicher glücklich sein, über den scheinbaren Machtgewinn.
Viele Christ-DEMOKRATEN werden sich aber einfach fürchten und an die alte Weisheit erinnern: ‚Wer sich mit Hunden hinlegt, wird mit Flöhen aufstehen!‘

Was können wir nun tun?

Demonstration gegen Faschismus und Machtgier ist ein gutes Mittel.
Die ständige Präsenz der Demokraten nimmt dem ungeliebten Regime die Bühne für den alleinigen Machtanspruch und zur Selbstdarstellung.
Nur – bleibt mir bitte auf dem Boden der demokratischen Mittel und sorgt unbedingt selbst dafür, dass die wenigen Gewalttätigen abgesondert werden.
Sonst fällt uns Demokraten die Gewalt einer radikalen Minderheit auf den Kopf.
Einige wenige Chaoten und professionelle Terrorgläubige können für alle, die den friedlichen Protest ausüben, zu viel zerstören.

Was also wirklich tun?
Wir sind das Volk und die Mehrheit.
Wir sind und bleiben das Demokratische Österreich!

Gebt Euch – über alle Parteigrenzen hinweg – die Hand.
Überwindet die kleinen und auch kleinlichen Differenzen der Tagespolitik und bildet in einer Ausnahmesituation eine Notgemeinschaft.
Eine demokratische Plattform, die Vereinigung für ein Demokratisches Österreich.

Sucht Jene unter Euch aus, die jedem einzelnen in dieser Regierung, die kaum einer wollte, ruhig und überlegen entgegentreten können.
Bildet eine Gegen-Regierung, die den vorhandenen ‚Irrtum‘ in den Schatten stellt.
Zeigt sachlich und überlegen die Fehler und deren fatale Auswirkungen auf und gebt dem Land auch vernünftige Alternativen und Hoffnung.

Und vor allem: sucht dazu Menschen mit Humor!
Denn der gelernte Österreicher weiß: Die Lage ist schlimm – aber wir nehmen nichts so ernst.
Alle Übermächtigen und Überwichtigen sehen sich selbst als besonders mächtig und wichtig und wollen auch von allen anderen so gesehen werden.
Besonders Politiker sollen – bösen Gerüchten nach – sehr zu diesem Weltbild neigen.
Und sie fürchten nichts so sehr, wie den Spott und die Lächerlichkeit, denn dies geht immer eng einher mit dem Machtverlust.

Beruhigt unsere Freunde in der EU und den anderen Ländern durch Euer selbstverständliches und sicheres Auftreten als Repräsentanten der Demokraten unseres Landes.
Zeigt dem Inland und dem Ausland – wir sind die Mehrheit und wachen über die Demokratie!

Handelt gemeinsam für unser Land und unser Volk und zeigt der ganzen Welt, dass Demokratie und Menschlichkeit auch weiterhin – gegen alle Widerstände – in Österreich zu Hause sind.
Handelt, bevor der jetzige Zustand durch den Gewöhnungseffekt zur Dauerlösung wird.
Handelt jetzt, Ihr lieben Menschen!

Mit freundlichen und freundschaftlichen Hoffnungsgrüßen!


Liebe Botschaft
Wir OesterreicherInnen in
Luxemburg organisieren am 18.2.2000 eine Demo, die unter dem Titel "Sorge um
Oesterreich" steht. Die Menschen hier solidarisieren sich mit uns und wir
wollen uns mit Euch solidarisch zeigen. Im Anhang findet Ihr
ein kurzes Manifest, aus dem sich die Inhalte unserer Demo ergeben.
Ganz liebe Gruesse an unsere Botschaft in Wien.
Ps. Wir machen auch ein Zelt
Sorge um Österreich

Wir - das Personenkommittee „Besorgte ÖsterreicherInnen“ sind parteipolitisch ungebundene ÖsterreicherInnen, die in Luxemburg leben und arbeiten. Wir sind tief besorgt um unsere Heimat. Die politischen Vorgänge in Österreich sind auch eine Gefahr für Europa. Es ist unsere Pflicht, zu diesen Vorgängen öffentlich Stellung zu nehmen und ein Zeichen zu setzen.

* Es entspricht unserem Selbstverständnis, daß wir am Aufbau eines Europas mitwirken, in welchem die nationalstaatlich und chauvinistisch motivierte Unterscheidung zwischen In- und Ausland keinen Platz mehr hat

* Wir bekennen uns zu den von den europäischen Gemeinschaften vertretenen Grundwerten der Demokratie, Rechtstaatlichkeit und dem Schutz der Menschenrechte.

* Wir sehen uns als Bindeglied zwischen den Menschen in Österreich und den Menschen im übrigen Europa. Wir verstehen uns als Botschafter der Menschen in Österreich, die diese Werte ebenfalls vertreten und verteidigen

* Wir lehnen jede Erscheinungsform von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ab. Eine Regierungsbeteiligung von ausländerfeindlich orientierten Parteien in Europa ist entschieden abzulehnen.

* Wir sind der Überzeugung, daß es sich bei den politischen Vorgängen in Österreich keineswegs ausschließlich um österreichische Innenpolitik handelt, sondern um europäische Innenpolitik. Eine Reaktion der anderen Mitgliedstaaten der EU auf die Ereignisse in Österreich war deshalb richtig und notwendig.

* Wir solidarisieren uns mit allen ÖsterrreicherInnen, die täglich ihrem Protest gegen eine Koalition mit demokratiegefährdenen, rassistischen, fremdenfeindlichen, faschistischen und antieuropäischen Strömungen und Tendenzen Ausdruck verleihen. Am 19. Februar werden es Hunderttausende sein, die gegen jede Form des Rechtspopulismus demonstrieren.

* Wir erklären uns solidarisch mit allen Menschen auf dieser Welt, welche die Entwicklungen in Österreich ebenfalls mit großer Sorge beobachten und diese Sorgen auch zum Ausdruck bringen.

* Wir sind der Meinung, daß den braunen Umtrieben so früh wie möglich Einhalt geboten werden muß. Die Geschichte lehrt uns, daß Schweigen Zustimmung und Mittäterschaft bedeutet.

* Wir rufen daher alle Menschen, die sich mit den von uns verfolgten Zielen solidarisch erklären, auf, mit uns gemeinsam am ...................... an einem friedvollen Marsch zur österreichischen Botschaft in Luxemburg teilzunehmen. Dem Botschafter wird eine Resolution übergeben, die unsere Sorgen zum Ausdruck bringt

* Wir bedanken uns für die von unseren FreundInnen aus allen Ländern gezeigten Solidarität und Unterstützung

Österreich in Europa: Gemeinsam statt einsam!


Liebe Leute,

diese Botschaft wird im Laufe der Zeit entweder stillschweigend abgeräumt werden oder Sie brauchen einen langen Atem, weil wohl davon auszugehen ist, daß wir nach 30 Jahren sozialistisch geführter Regierung jetzt einmal 4 Jahre eine konservative Regierung haben werden. Sie werden sicher auch zugestehen, daß sich in den letzten 30 Jahren viele Österreicher auch durch den jeweils roten Bundeskanzler nicht vertreten fühlten - aber das gehört ja wohl zur Demokratie dazu.
Auffällig ist, daß alle regierungsfeindlichen Reaktionen auf Befürchtungen beruhen, Die Frau Hostasch befürchtet und der Herr Verzetschnig befürchtet, die israelitische Kultusgemeinde befürchtet, manche Künstler befürchten, Sie befürchten ............. Aber zu Tode gefürchtet ist auch tot.
Warum ist es so schwer zu akzeptieren, daß für die nächste Zeit wesentliche, öffentliche Probleme mit einem anderen Denkansatz als bisher angegangen werden und dabei ganz gute allgemein akzeptable Ergebnisse herauskommen können. Die Regierung, die alle Bürger ihres Landes zufriedenstellt, gibt es eben nicht.
Aber auch diese Regierung will wiedergewählt werden, auch sie wird ihre Kompromisse schließen müssen. Im Gegensatz zur Meinung einiger europäischer Politiker neigen die Österreicher halt nicht zum Extremismus.
Weniger Befürchtungen, dafür mehr gute Argumente und vor allem weniger meist unverständliche Aufgeregtheit von allen Seiten würden unserem Land gut tun. Daß Gelegenheiten wie diese von manchen Menschen - auch in Ihren Reihen - dazu benützt werden in die bereitwillig jeden Protest transportierenden Medien zu kommen, ist ja wohl unbestreitbar.

Nehmen Sie viel heißen Tee mit in Ihr Zelt, dann hält das Engagement länger, das rät Ihnen.


Ich grüße Euch herzlichst!
(...), Schauspieler und Regisseur


Gratuliere!

Endlich fühle ich mich vertreten. Wie wäre es, wenn man ein bißchen
zusammenspart und die paar Quadratmeter, wo zur Zeit das Zelt steht, der
Republik einfach abkauft, um darauf das andere Österreich zu gründen,
das mit schwarz-blau nichts zu tun haben will.
Mehr denn je will ich mich nämlich jetzt als Österreicher fühlen ('Jetzt
erst recht!'), in einem Land mit einer funktionierenden Öffentlichkeit,
einer Sprech- und Argumentationskultur und einer multikulturellen
Wertelandschaft!

Beste Grüße,


Hallo *botschaft der besorgten bürgerInnen* !
die neue regierung macht mir eigentlich sehr sorgen, dass es zu konzequenzen auf
arbeitsplätzen geben wird, dass einfach leute entlassen werden,welche der schwarz/blauen
gesinnung nicht zugetan sind. auch dass die exekutive mehr gewalt anwendet und frau/mann
angst haben muss, ihre meinung öffentlich kund zu tun. ich persönlich traue der schwarz/blauen
regierung alles zu, auch dass sie leute bespitzelt ! man muss sich ja nur die gesichter der neuen
minister angucken, wie die hinterfotzig und bösartig schauen. ausserdem ist mit auch bewusst, dass
haider von klagenfurt aus regiert und nicht in wien die regierung gemacht wird. seine leute dürfen doch
seinen befehlen und seiner zustimmung nichts machen. ich hoffe, dass haider wieder sehr bald wieder
mal einen retorischen fehler in bezug auf Eu - politiker macht, und die ihm dann hoffentlich mal den
sogenannten gashahn zudrehen. nur glaube ich, dem ist keiner auf der ganzen welt gewachsen, der
wird immer gewinnen, und wenn dann vielleicht das volk, nur der 1/3 der ö-bevölkerung ist für mich
verblödet, entweder interessieren sie sich nicht für wirtschaft, politik , geschwiege für das soziale.
für die ist hauptsache, dass sie einem vor sich haben, der die arbeit für sie erledigt und für sie denkt.
nur ich verstehe nicht, dem österreicher geht es doch nicht sooo schlecht, dass sie unbedingt ein
zweites hitler-reich haben wollen. habe zwar zu dieser zeit noch nicht gelebt, aber alleine, dass man
in büchern nachlesen kann, würde mich nie dazu veranlassen meine stimme einer solchen partei
wie der fpö geben und schon gar nicht der scheinligen christdemokratischen partei, die ist ja noch
ärger und ja schon fast gefährlich mit welchen mitteln die arbeiten. für mich war das ein abgemachtes
spiel zwischen schüssel und haider. ich schäme mich ehrlich eine österreichische staatsbürgerschaft zu
haben, man muss echt angst haben in andere staaten zu fahren und diskriminiert werden. ich habe immer
die zugewanderten menschen respektiert und bewundert was die alles auf sich nehmen und somit viel
aushalten müssen, mit ihnen zusammengearbeitet und nie probleme gehabt. Wenn ich mir vorstelle
jetzt ins ausland zu fahren und wegen dieser koalition dort blöde angesprochen werden, steigt mir
die grausbirne hoch.
habe gerade im radio gehört, dass der tourismus schon einbussen verzeichnet und fremdenführer
in wien um ihre jobs fürchten, na dann bravo liebe gute koalition schwarz/blau. muss sagen, ich
fürchte mich echt davor, was da noch alles auf uns zukommt.
also, aber nicht glauben, dass ich deswegen jetzt depressionen bekomme, dass sicher nicht, aber
man macht sich halt so seine gedanken, wie das ist wenn jeder 3.österreicher sich zu einer solchen
idiologie der blauen partei bekennt. naja, man soll die hofnung nicht aufgeben, vielleicht, aber nur
vielleicht ist der österreicher (meine damit die haiderwähler) auch noch lernfähig, wenn sie sich nur
ein wenig umhören und mitdenken was da noch alles auf uns zukommt.
mit freundlichen grüssen


Liebe BotschafterInnen,
dankbare und solidarische Grüße
(Anm. d. Ed.: Eine Kinderorganisation)


Sehr geehrte Damen und Herren !
Ich habe gestern aufmerksam die Debatten im Parlament verfolgt.
Was Herr Öllinger als Beispiel der 51jährigen Frau brachte, trifft fast genau auf mich auch zu.
Ich bin 52 1/2 Jahre alt. Seit einem Jahr schuldlos arbeitslos nach 25jähriger Dienstzugehörigkeit und nach 35 Jahren und 6 Monaten BEITRAGSJAHRE. Ich war stets Vollbeschäftigt.
Da mein erlernter Beruf am Großrechner als Arbeitsvorbereiter nicht mehr zeitgemäß ist, machte ich eine totale Umschulung. Den Großteil der Kosten habe ich von meiner Abfertigung bezahlt. Nun aber bekomme ich, bei Bewerbungen zu hören, daß man eine über 50jährige als Branchenneuling nicht anstellen will.
Weil ich in meiner Firma, meine Gesundheit vernachlässigte, habe ich obendrein einen Bandscheibenschaden. Heuer mußte ich eine mehrwöchige teils schmerzhafte Behandlung über mich ergehen lassen, damit ich wieder gerade gehen konnte.
Was soll ich machen, wenn ich ausgesteuert bin. Denn Sozialhilfe, die zwar eine Versicherungsleitung ist, und für die über 35 Jahre Beiträge bezahlt habe, bekomme ich nicht, da mein Mann berufstätig ist.
Meine einzige Hoffnung war, daß ich in 2 1/2 Jahren in Pension gehen kann.
Wie soll ich jetzt 4 Jahre ohne Geld auskommen. Unsere Lebensplanung war auf 2 Gehälter bzw.. Pension ausgerichtet. Wir kommen in arge finanzielle Schwierigkeiten.
Weitere Versicherungszeiten kann ich durch die mir nicht zustände Notstandshilfe auch nicht erwerben, daher muß ich mit hohen Abschlägen rechnen.
Und wie soll ich meine Behandlungen in Zukunft unter diesen Umständen finanzieren
wenn der Selbstbehalt auch noch kommt.
Mit freundlichen Gruß


Hallo,
ich bin zornig. Was soll man mit so einer Regierung tun. Ich verwehre mich dagegen mich von ÖVP und FPÖ vertreten zu lassen.
Wenn ich könnte, würde ich aus Österreich auswandern, da es eine Schande ist, dass ein faschistsicher Mensch wie Haider in die Regierung kommen kann.
Ich habe nur eine Frage. Wenn die Ausgrenzung aus dem Ausland und der EU wirklich durchgezogen wird. Besteht dann die Möglichkeit, dass diese Regierung zurücktreten muss (ich hoffe es)?? Wenn ja, würde ich mir wünschen dass das Ausland ihre Drohungen wahr macht.
Das diese Regierung jetzt skrupellos ist, ist ja nur zu offensichtlich. Schüssel meint die Auslandsreaktionen waren nicht vorhersehbar. Jeder der sich mit Politik befasst, weiss das diese Reaktionen voraussehbar waren. Er lügt doch und da frage ich mich was macht ein Lügner in der Regierung??
Mit freundlichen Grüssen


Sehr vereehrte besorgte Österreicher!

Es ist durchaus legitim einer Sorge Ausdruck zu verleihen. Dabei muss
aber doch auch die Gesetzmäßigkeiten der Demokratie - der hier
vorliegenden Regierungskonstallation liegt immerhin eine demokratische
Entscheidung zu Grunde - bedenken. Ich bin der Ansicht, dass
insbesondere Akzeptanz und Toleranz der höchste Wert in jedem
Gemeinwesen ist. Daher ist es geboten mit dem Aufzeigen von Sorgen, die
letztlich wiederum viele Sorgen und auch emotionen bereiten, aufzuhören.
Dafür aber wachsam bleiben wie es weitergeht. Eines kann jeder billig
und gerecht denkende Mensch doch schon jetzt sagen. Vieles ist in den
letzten Wochen übertrieben worden und letztlich fällt es auf uns alle
zurück.
Lassen wir die neue gestaltende Kraft in diesem Land arbeiten und
erkennen wir an, dass eine Budgetsanierung ohne Einsparungen eben nicht
möglich ist. Das verlangt eben auch eine Haltung der Toleranz und
Solidarität.


Ich bin sicher auch kein grosser Freund dieser jetzigen Regierung, aber um Himmels willen: wem nuetzt es jetzt, GEGEN sie und nicht MIT ihr gemeinsam zu arbeiten??? Glaubt ihr, unsere Demos und Krawalle tragen nicht auch zu unserem schlechten Ansehen im Ausland bei??? Wuerde in Oesterreich endlich Ruhe einkehren, wuerde man die Regierung in Ruhe mit ihrer Arbeit beginnen lassen, dann haetten wir irgendwann wieder die Chance, zu einem Normalzustand zurueckzukehren und die Lage wuerde sich wieder beruhigen. Aber so, mit Botschaften für besorgte Buerger, mit Demos, abgeriegelten Strassen, Verletzten und Verhafteten - solche Aktionen SCHADEN uns allen und unserem Ansehen im Ausland!!! Hoert auf damit und gebt der Regierung endlich eine Chance zu zeigen, was sie kann! Sie hat ja sich bis jetzt ja nur verteidigen muessen und ist zum Arbeiten ja noch gar nicht gekommen - glaubt ihr das ist FAIR??? Mit euren Aktionen erreicht ihr nur, dass noch mehr Menschen sich mit Haider und der FPOE solidarisch zeigen, also gerade das Gegenteil von dem, was ihr eigentlich wollt .... Denn auch ich habe schon lange kein Verstaendnis mehr fuer diesen "Widerstand"!


sehr geehrte "mit mir besorgte Bürger"!
Ich finde die Einrichtung dieser Botschaft besorgter Bürger ist eine hervorragende diee 8zumindest soweit ich dies nach den auf der website erhätllichen Informationen beuteieln kann!). ich möchte Sie un auf disem WEg ersuchen, mich per mail über geplante Aktionen zu informieren!
Vor allem möchte ich Ihren Aufruf zufr Gewaltlosigkeit und zur Vermeidung vion Ausschreitungen unterstüzen, da derartiges ja in keiner WEise behilflich ist, unseren Sorgen Ausdruck zu verleihen!


Es ist traurig genug, daß sich erst jetzt die Öffentlichkeit (besonders im Ausland) durch die neue Regierung mit neuen Tendenzen einer "Postnationalsozialistischen" Syndrom in Österreich auseinandersetzt. Dieses Syndrom, das auch in anderen Ländern Europas und Übersee, schwelt, scheint in Österreich aufgrund einer Nichtbewältung und Aufarbeitung der Vergangenheit eine besonders tiefe Wunde hinterlassen zu haben. Die "neue Regierung", die zwangsläufig wegen der permanenten Verdrängung dieses Syndroms folgen mußte, setzt das übliche Reaktionsschema eines Nicht-Wollens fort: die Hybris einer mächtigen Vergangenheit, die maßlose Sebstüberschätzung in der Gegenwart infolge Erfüllung einiger politischer Ziele und autistische Selbstindokrination eines Volkes. Meine Bedenken gegenüber dieser Regierung und daher auch in Zukunft ihrer getreuen Gefolgschaften besteht in: die Herabwürdigung humanistischer Werte, den Rückfall in den "Steinzeitkapitalismus", der der sozialen Realität nicht entspicht, und den Verlust der Identität. Es geht mir persönlich nicht nur um Österreich per se, sondern um den Inbegriff einer Gesellschaft, die, nach dieser rasanten Entwicklung der vergangenen 200 Jahre, ihre Werte dennoch nicht aus dem Blickfeld verbannen sollte: Solidarität, Toleranz und Humanität. In diesem Sinne für ein positives Umdenken auch bzw. besonders auf Regierungsebene und für eine konstruktive Diskussion, um nicht nur unserem Volk einen Denkanstoß zur Verhinderung dieser inhumanen, antisozialen und untragbaren (national, sowie international) Regierungsperiode zu geben.


Wenn an Mail-Listen gedacht wird, über die Informationen zum
Bürgerwiderstand versandt werden, bitte ich darum, am Laufenden gehalten
zu werden.
Macht so weiter!



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