Federal
government wants to remove
Embassy of Concerned Citizens!
Le
gouvernement veut raser l´Ambassade des
citoyennes
et citoyens inquiets !
Siehe
auch: 22.3.2000 Gesprächstermin in der
Hofburg...
Presseaussendung:
Widerstand nach
dem "Weisenbericht"...
Erfolgreiche
Gespräche mit dem Bundes-
heer,
"Waffenstill-
stand" mit der
Burghaupt-
mannschaft
up...
back...
home...
Washington
DC...
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/ Chronologie
/ 09/00 Aus für Demokratie in
Ö?
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Botschaft Besorgter BürgerInnen möchte mit folgender Stellungnahme
auf die Gefährdung der Demokratie in Österreich hinweisen:
Aus für Demokratie in Österreich?
Regierung will Botschaft Besorgter BürgerInnen schleifen!
Nach vermeintlichem Freispruch durch Weisenbericht
und Aufhebung der Sanktionen zeigen die Verantwortlichen für die
Republik Österreich wieder ihr wahres Gesicht im Umgang mit anders
Denkenden: Die "Botschaft Besorgter BürgerInnen" - seit
Regierungsantritt von Blau-Schwarz national und international das Symbol
für gelebte Demokratie in Österreich - soll jetzt geschliffen werden.
Die "Botschaft" am Wiener Ballhausplatz - vis a vis von
Bundeskanzleramt und Präsidentschaftskanzlei
- wird von Hunderten besorgter BürgerInnen betrieben und von Tausenden,
die sich durch die Regierung nicht vertreten fühlen, aktiv
unterstützt. Der Container ist Anlaufstelle für BügerInnen,
interessierte Gäste Österreichs und internationale Medien, Diskussionsforum
und Informations-
Drehscheibe, Veranstaltungsort für kulturellen
Widerstand
und Ausgangspunkt der Donnerstags-Demonstrationen.
Noch während der Sanktionen
war es zu mehreren Gesprächen zwischen VertreterInnen der Botschaft und
der für den Standort zuständigen Burghauptmannschaft gekommen. Nach
einer Phase der stillschweigenden Duldung, wurde bei den Gesprächen
nach der Aufhebung der Sanktionen durch die EU14, eine Diskussion über
eine Verlegung der Botschaft um einige Meter begonnen. Vorwand ist
offensichtlich ein Platzbedarf für den traditionellen Aufmarsch des
österreichischen Bundesheeres am Nationalfeiertag (26.Oktober).
Das Ende der Sanktionen
hat aber auch zu einem Ende der
Verhandlungsbereitschaft geführt.
Am 26. September 2000 wurde offiziell kurz mitgeteilt, daß man keine
weiteren Gespräche mehr führen, keinen Ersatzstandort zur Verfügung
stellen, und eine Räumung durch die Exekutive eingeleitet werde.
Die besorgten BürgerInnen halten jedoch weiter an ihrem Ziel, den
Botschaftsbetrieb aufrecht zu erhalten, solange sich die FPÖ in der
Regierung befindet, fest.
Es werden derzeit die gesamte internationale Staatengemeinschaft und
Medienwelt informiert und angekündigt, gewaltfreien Widerstand gegen
eine Räumung zu leisten.
Wien, am 2.10.2000, Verantwortlich: W. Schüssel.
Informationen: http://botschaftbesorgterbuergerInnen.cjb.net
0043 (0) 699 11 46 73 48
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