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Sie befinden sich: Home / Chronologie / 29.8.2001 Die Botschaft ist ein Denk-mal!
----------------------------------------------------- Rede anlässlich der Erhebung der Botschaft besorgter BürgerInnen zum Kulturdenkmal (Verantwortlich: W. Schüssel) Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Widerständische! In den letzen eineinhalb Jahren ist auf und um diesem symbolträchtigen Platz einiges in Bewegung geraten. Die Botschaft besorgter BürgerInnen steht nach nunmehr über 18 Monaten immer noch hier. Während hier in der Nachbarschaft behauptet wird, daß der Container der Botschaft besorgter BürgerInnen die Gegend verschandle, in- und ausländische Passanten verstöre und überhaupt das Ansehen Österreichs gefährde, sagen wir: Auch das Gegenteil ist der Fall! Auf beiden Seiten dieses Platzes haben sich neue Formen der politischen Kultur entwickelt, die nicht spurlos an diesem Land vorrüber gehen werden. |
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| Die Botschaft
besorgter BürgerInnen ist ein permanent sichtbares Zeichen des
Protestes im öffentlichen Raum, ein Symbol für jenes
"andere" Österreich, das sich von dieser Regierung nicht
vertreten fühlt und vor ihr oft auch nicht vertreten wird. Die
Botschaft besorgter BürgerInnen gefährdet nicht die den Schutz der
Kulturdenkmäler dieses geschichtsträchtigen Platzes, sie ergänzt sie,
und ist selbst Teil eines schutzwürdigen Ensembles geworden. Sie ist auch eine Anregung zum Nachdenken, und vermittelt an alle Vorrübergehenden die Botschaft: "Denk Mal". Noch ist dieser Container standfest, aber er ist schutzbedürftig, auch wenn die Gefahr für ihn nicht von Angriffen im Kriegsfall ausgeht. Wir greifen hiermit zur Eigeninitiative und leihen uns ein internationales Symbol, um es umzudeuten und uns unter seinen Schutz zu stellen. Wir erklären die Botschaft besorgter BürgerInnen hiermit öffentlich zum Denk-Mal im doppelten Sinn. Gleichzeitig fordern wir alle besorgtern BürgerInnen dieses Landes auf, ihren Sorgen und ihrem Engagement auch hier am Ballhausplatz Ausdruck zu verleihen und somit den Schutz und Fortbestand dieser Botschaft zu sichern. Ich bitte nun Gerhard Soboda zur Enthüllung. Danke. |
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